Warum schlechte Nutzerinterfaces oft businessgetrieben sind

19. Januar 2007

Und wieder mal ein exzellenter Post auf Influential Interactive Marketing:

The 5 Reasons Some User Interfaces Suck on Purpose

Rohit Bhargava analysiert darin den Konflikt zwischen Businessanforderungen auf der einen und Nutzerbedürfnissen auf der anderen Seite. Anhand der fünf populärsten Beispiele zeigt er auf, wie die (teilweise vermeintlichen) Geschäftsinteressen des Anbieters den Bedürfnissen der Nutzer oft diametral entgegen stehen:

  • Keine Ausstiegsmöglichkeiten im Check-Out Prozess
  • Unnötig detaillierte Registrierungen
  • Zwangsregistrierungen vor Zugang zu Inhalten oder Services
  • Ausschluss von wichtigen Funktionalitäten, wenn diese den Unternehmen Kosten verursachen oder Erlöse schmälern
  • Nutzer ‘zwangsweise’ über bestimmte Seiten schicken

Die Liste der Beispiele ließe sich noch erweitern. Als Agenturberater kennt man solche Zielkonflikte leider nur zu gut.

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