Feedly: Tschüss, Contentportale
18. Juni 2008
Das erste echte, voll personalisierte Webmagazin ist da und heisst -ganz bescheiden- feedly.
feedly: a more social and magazine-like start page
Das Ding funktioniert so ähnlich wie netvibes oder iGoogle, setzt aber ordentlich einen drauf. Feedly läuft als Erweiterung für Firefox 3 und stellt beliebige RSS-Feeds in einem magazinierten und variablen Layout im Browser dar. Bestehende RSS Feeds können dabei ganz einfach aus anderen Diensten importiert werden. Ausserdem importiert feedly auch Kontakte aus Twitter oder Gmail und bietet so auch eine soziale Ebene mit internen Recommendations, sharing, Kontakten und Schnittstellen nach außen. Besonderer Clou: Man kann interessante Artikel direkt nach Twitter posten.
Man merkt schnell: Für Contentlastige RSS-Feeds ist das eine viel angenehmere Art der Informationsverarbeitung als die eher technisch anmutenden RSS Boxen der Online Dienste. Weniger geeignet ist feedly hingegen für die kleinteiligeren RSS Feeds mit sehr hoher Aktualisierungsfrequenz.
Ebenfalls merkt man: Bilder werden ab jetzt Pflichtbestandteile in RSS Feeds. Denn erst in feedly wird klar, wie hilfreich Bilder in RSS-Listen eigentlich sein können. Also schnell die Feeds auf Langversion umgestellt!
Es ist fast schon beängstigend, wie schnell und selbstverständlich feedly beim importieren alles mögliche übernimmt und richtig einordnet. feedly demonstriert eindrucksvoll die Macht von RSS, CSS und Semantik und bringt eine ganz neue Dimension von Personalisierung.
Eine bessere und ausführlichere Beschreibung gibt es hier bei Kosmar. Ansonsten unbedingt mal ausprobieren!
Hier noch ein Video Walkthrough:
feedly guided tour from Edwin Khodabakchian on Vimeo.





Ein Kommentar zu “Feedly: Tschüss, Contentportale”
01
Dann mal den ersten Kommentar und gleichzeitig ein Diskussionsbeitrag: http://trendschau.twoday.net/stories/5028465/
Kommentar schreiben