Musikindustrie: Auf zum letzten Gefecht!

27. November 2007

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Ach Herrje, die gute alte Musikindustrie…

Eigentlich wollte ich gerade mal einen lustigen Kommentar über sie schreiben. Wie tragikomisch und DDR-like ihr aussichtsloser Abwehrkampf gegen das böse Volk Internet doch ist; wie peinlich, dass sie gleichzeitig dasselbe Internet als Hoffnungsträger bejubelt. Wie entlarvend der Begriff Musikindustrie an und für sich schon ist - und wie überholt.

Und dann noch die lustige Sache mit dem eingehoaxten Stinkefinger im unverschämt verdummenden und gefaketen Zähler illegaler Downloads auf der schicken Homepage der Musikindustrie.

Ich hätte noch hinzufügen können, wie froh ich bin, genau diesen Job nicht machen zu müssen: Assistentin Presse & Recht bei der Musikindustrie. Das hört sich wirklich nach einem verdammt undankbaren Job an. Und auch nach einem verdammt unsicheren, so langfristig und so.

Tja, lustig wär das alles gewesen. Aber dann kam noch diese Meldung rein, im Zusammenhang mit der heiß geliebten Vorratsdatenspeicherung:

Die auf Vorrat gespeicherten Kommunikationsdaten der Bürger sollen nämlich nach jüngsten Forderungen der Länder nicht nur dem Staat, sondern auch “Rechteinhabern” zur Verfügung gestellt werden - vulgo: der sogenannten Musikindustrie. Diese kann dann, von lästigen Formalien wie Strafanzeigen und anderen Rechtswegen befreit, die Daten des Musiktausches Verdächtigter direkt bei den Providern einholen. Und dann sonstwas damit machen. Vielleicht die Beschuldigten auch gleich noch selbst im Schnellverfahren aburteilen?

Da vergeht einem dann doch irgendwie der Spaß. Mit dem bloßen Abwarten, bis die Musikindustrie der alten Schule zwangsläufig aussterben wird, ist es wohl doch nicht getan, wenn Teile der Politik sich so unverblümt zum Büttel von ums Überleben kämpfenden Lobbyisten machen.

Was kommt da noch alles?

Ach richtig, das hier zum Beispiel.

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    Ohje, das kann ich nicht lesen. Bitte, generiere mir eine

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