O’Reilly ist enttäuscht von OpenSocial
8. November 2007
Tim O’Reilly ist enttäuscht von OpenSocial.
Wieso?
Wie ein Google-Verantwortlicher auf der (übrigens heftig kritisierten) Web 2.0 Expo in Berlin erklärt hat, wird OpenSocial eines nicht ermöglichen: Die Nutzerdaten von mehreren Social Networks zusammenführen und in einer Applikation verwenden.
Das heisst also, dass OpenSocial Anwendungen immer nur die Nutzer je einer Plattform berücksichtigen können. O’Reilly hingegen predigt:
We don’t want to have the same application on multiple social networks. We want applications that can use data from multiple social networks.
Nur dann wäre OpenSocial ein echter Fortschritt in Richtung ‘Social Network Operating System’. Nur dann wären Meta-Applikationen möglich, die dem Nutzer, zunehmend überfordert durch die zahlreichen Plattformen, auf denen er verkehrt, eine echte Erleichterung bringen.
Zum Beitrag: OpenSocial - It’s the data, stupid




3 Kommentare zu “O’Reilly ist enttäuscht von OpenSocial”
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Aber genau der Punkt ist eben nicht schwarz und weiß. Auf der einen Seite ist es super, wenn man die Daten von mehreren Systemen nutzen kann um eine neue Anwendung zu bauen. Die Frage die sich stellt - wer profitiert dann von dieser Lösung? Doch nur der neue Anbieter, da er nun mehr als ein einzelnes System anbieten kann. So als würde ich Xing und StudivZ Profile zusammenpacken und eine Mega Community zur Verfügung stellen. Wo aber liegt der Vorteil für Xing und StudiVZ? Die können dann dichtmachen, weil alle nun nur noch \\
02
… zu “XingVZ” gehen würden.
Aber OpenSocial wird - da es ein Standart werden wird - viele neue Mashups ermöglichen. Aber welche, die sich ergänzen werden.
03
Es geht ja eher um übergreifende Applikationen als um übergreifende Plattformen. Da soll vor allem der Nutzer was davon haben.
Mash-Ups werden jedoch dann nicht möglich sein, eben weil sich die Daten nicht mixen lassen.
Vielleicht ändert das Google aber auch noch. Ansonsten wird es halt jemand anderes machen…
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