Wer soll das alles lesen?

18. September 2007

Der Fischmarkt hat gerade eine Themenwoche zum Ende der E-Mail ausgerufen. Richtig, E-Mail hat sich selbst ad absurdum geführt und sich zu einem üblen Produktivitätskiller entwickelt. Aber das Thema ist eigentlich längst durch. Haken dran. Muss man mit leben.
Viel interessanter finde ich die Frage nach Sinn und Zukunft des Bloggens, die momentan in einigen Blogs diskutiert wird. Schon seit langem beschäftigt mich immer mal wieder die Frage: Wer soll das alles noch lesen?
Ich versuche, die Zahl der RSS-Feeds in meinem Reader immer auf deutlich unter 100 zu halten. Trotzdem kann ich bei Weitem nicht alles verarbeiten, was da so durchrattert.

Ständig entstehen neue Blogs zu den immer gleichen Themen. Gerade im Bereich “Internet / Web 2.0 / Marketing / Commerce” ist die Entwicklung inflationär. Die Nachfrage kann mit dem Angebot kaum noch mithalten. Wer soll das alles lesen? Und die vielen anderen Blogs und sonstigen Feeds noch dazu?

Es wird daher immer schwieriger werden, sich mit einem neuen Blog noch eine halbwegs relevante Reichweite zu verschaffen. Und für den Leser wird es immer schwieriger, den Überblick zu behalten und ein sinnvolles Verhältnis von aufgewendeter Zeit zu erzieltem Nutzen aufrecht zu erhalten.

Vielleicht werden dadurch Blogbündler wie Rivva umso erfolgreicher. Aber auch solche aggregierten Feeds werden immer größer und unterliegen letztlich dem selben Problem.

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    Ohje, das kann ich nicht lesen. Bitte, generiere mir eine

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