Ego-Branding im Web
10. August 2007
Gerade noch zufällig über einen sehr guten Artikel im Webmaster Blog gestolpert (kannte das Blog noch nicht, sieht sehr interessant aus):
Identität und Branding im Web 2.5
Die Überschrift ist etwas irreführend. Es geht nämlich nicht um klassische Marken, sondern um’s “Ich im Internet”. Bei mir läuft das immer unter dem Begriff “Ego-Branding”. Darunter verstehe ich, sich selbst als Person quasi wie eine Marke im Netz zu führen, also mehr oder weniger gezielt ein bestimmtes Image aufzubauen. Über Blogging, Fotos, Networks etc.
Das kann man nu doof finden. Fakt ist aber, dass es viele so machen.
Andererseits frage ich mich oft, wann die ganz große Datenschutzdebatte als Kehrseite der Medaille losgehen wird.
Ich bin jedoch der Meinung, dass die meisten Blogger, Social-Bookmarker, Media-Sharer, Social-Networker etc., also die aktiven Webnutzer, sehr smart mit ihren Daten umgehen. Und zwar genau aus oben genanntem Grund: Veröffentlicht wird nur, was zum eigenen Selbstbild bzw. gewünschten Fremdbild passt.
Daher stellt sich die Sicherheitsfrage meines Erachtens an ganz anderen Stellen, nämlich da, wo Firmen und staatliche Stellen persönliche Daten verwalten und nutzen ohne dass der Betroffene dies mitbekommt.




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