Jeder will Mobile
25. Juni 2007
Mit T-Mobile (”Internet ist da, wo Sie sind”), Nokia (”Dein Computer 2.0″) und Vodafone (”Handy 2.0″) bewerben jetzt also drei der wichtigsten Player in Deutschland das mobile Internet. Das ist eigentlich ein erfreulicher Indikator.
Allerdings zeigt gerade Vodafone mit seiner aktuellen Kooperation mit MySpace mal wieder, wie man es nicht machen sollte bzw. woran es immer noch krankt: Die Provider versuchen immer gerne, das mobile Web quasi für sich zu vereinnahmen und ihren Kunden eine vorgeferigte Version davon auszuliefern - ganz ähnlich, wie das auch in der Frühzeit des stationären Internets war bzw. bei einigen großen Providern immer noch ist.
Bei MySpace z.B. sucht man vergebens nach einer ganz normalen Mobile-URL. Stattdessen landet man immer nur auf der Vodafone Seite. Und irgendwo im Mobile Portal von Vodafone ist dann wahrscheinlich der Zugang zu MySpace versteckt - exklusiv für Vodafone Kunden.
Der Nutzer will das aber nicht. Was wir vielmehr wollen, ist ein offenes, “unverstelltes” Netz, mit freiem Zugang zu allen Informationen.
Yahoo! scheint übrigens mit seinem neuen Yahoo! Go. Service eine ähnliche Strategie zu verfolgen. Aber die Carrier-neutrale Variante ist mir da immer noch lieber. Ich werde das mal testen, sobald mein Handy Modell unterstützt wird.




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