Webkinz: Vernetzte Kuscheltiere
15. Mai 2007
Wie macht man aus einem schnöden Kuscheltier ein attraktives Hightech-Gadget für das 21. Jahrhundert?
Ganz einfach: Indem man den Stofftieren ein Second Life baut, indem sie ein aufregendes Leben führen. Webkinz macht das, und das geht so:
Jedes Stofftier wird mit einem individuellen Code ausgeliefert, der Zutritt zu einer virtuellen Comicwelt erlaubt. Mit dem Code wird das Tierchen dann “adoptiert” und gehört fortan seinem Besitzer. Es wird gehalten, gehegt und gepflegt - ähnlich, wie das früher bei den Tamagotchis funktioniert hat. Nur viel aufregender, da es in der virtuellen Welt viel mehr Möglichkeiten gibt:
Webkinz ist eine Kombination aus:
“A cute plush toy, a virtual pet, a social networking Web site and a place to play online games.”
Eine virtuelle Währung gibt es in der Webkinz-Welt auch.
In Nordamerika macht das die Kinder zur Zeit dermaßen verrückt, dass der Hersteller ständig Lieferengpässe hat.
Ein super Beispiel für eine innovative Produktidee, für vernetztes “Multiplattform Marketing”. Und auch ein gutes Beispiel dafür, wie virtuelle und reale Welt zunehmend verschmelzen.





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