Vor der CeBIT: Die Zukunft spricht Mobile
9. März 2007
Auf der CeBIT soll Mobile Internet zu einem Schwerpunktthema werden und auch diverse Medien haben das Thema zur Zeit verstärkt auf der Agenda. Hier einige interessante Trends:
- Der SPIEGEL berichtet in seiner aktuellen Ausgabe über neue GPS Dienste. Tenor: GPS-Chips werden immer billiger und daher in immer mehr Geräte eingebaut. Das können neben Handys auch Notebooks, PDAs oder Digitalkameras sein. Ergebnis: Alles wird ortbar, Dokumente bekommen automatisch einen Geo-Stempel.
Besonders ausführlich berichtet der Artikel über Nokia Maps. Diese Anwendung ist quasi Nokias Antwort auf Google Maps for Mobile und soll vom Interface her sehr eindrucksvoll sein (Ich konnte es leider noch nicht testen, da mein Handymodell noch nicht unterstützt wird).
Nokia Maps unterstützt die Ortung per GPS und soll in Zukunft auch eine Ortung von Freunden ermöglichen. - Ein ähnliches Konzept verfolgt Qiro, ein Start-Up Projekt aus dem Umfeld der Telekom. Qiro bietet ebenfalls ein Kartensystem mit Ortung (momentan noch über Funkzellen), die Anzeige diverser POIs (wie Geldautomaten etc.) in räumlicher Nähe sowie eine Communityfunktion zum Orten von Freunden.

- Ganz neu und noch early Alpha ist Aka-Aki, das auf eine Kombination von Bluetooth Naherkennung und zentraler Online-Community mit Profilen und Matching setzt:”aka-aki zeigt dir auf deinem Handy Infos zu den Leuten, die in der Nähe sind. Und mit Nähe meinen wir einen Umkreis von 20 Metern. Sind also andere aka-aki-Nutzer da, zeigt dir dein Handy Foto, gemeinsame Freunde, aktuelle Themen, die sie bewegen und mehr an. Auch von Leuten, die du nicht kennst. Noch nicht. aka-aki ist Leute anklicken mit dem Handy.”Das ist eine Superidee, auch wenn sie nicht ganz neu ist. Auch unsereiner hat über sowas schonmal nachgedacht, und es gab auch schon vergleichbare Projektideen. Trotzdem, Zeit dieses Konzept mal richtig zu Ende zu führen.
- Zuguter letzt noch ein paar Worte zur Entwicklung des mobilen Internet insgesamt. Die Inernet World 5/2007 hatte auch einen Artikel zu dem Thema und zitiert Mark Wächter, den Vorsitzenden der Fachgruppe Mobile beim BVDW mit folgender These:”Im Jahr 2010 werden weltweit mehr Zugriffe via Mobiltelefon auf das Internet geschehen als auf stationärem Weg.”Interessant ist in diesem Zusammenhang natürlich auch, wie sich Agenturen für das Überall-Internet aufstellen. Einige haben ohnehin bereits Mobile-Units gegründet. In der Internet World erfahren wir unter anderem, das JvM/Next (!) momentan an neuen, innovativen Mobile-Lösungen für spiegel.de arbeitet. Das hätte man jetzt ja auch nicht unbedingt vermutet.
Es kann also endlich losgehen!




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