public.beta

Handel, Marketing & Medien im Zeitalter von Web 2.0

29 September 2006

Pause

Ich bin jetzt erstmal weg :)
Ab Mittwoch geht's hier weiter...

28 September 2006

Argonauten vs. Antwerpes

Gerade stolpere ich über die neue Website der Argonauten, die zur Abwechslung gerade mal Argonauten G2 heißen. Und ich muß sagen: I like it!



Eine Voll-Flash Website, die aber eher "web2nullig" reduziert aussieht und auch vernünftig bedienbar ist. Besonderes Highlight sind aber auch hier wiedermal die momentan so heiß geliebten Videopresenter, die schön in die Seite integriert sind, sich bewegen und Schilder mit Infos in die Kamera halten; so in der Art wie das die Zuflüsterer bei Harald Schmidt machen. Echt cool - Thumbs up!

Eher Kopfschütteln erntet bei mir dagegen der ebenfalls kürzlich relaunchte Auftritt meines Ex-Arbeitgebers antwerpes + partner ag, auch wenn mir das morgen evtl. ein längeres Gespräch auf einer Autofahrt einhandeln könnte ;-)
Dort hatte man jahrelang eine recht unhandliche Flash-Site in illustriertem Stil. Leitidee war auf dem alten Auftritt das Thema 'Space/Weltraum'. Und was kommt jetzt? Exakt das selbe in grün! Lediglich das Thema der Metapher wurde gewechselt:



Das ist illustrativ natürlich wieder sehr stylisch gemacht, wirkt im Vergleich zur Argonauten-Site aber irgendwie um Jahre zurück. Und ich sehe auch den Fortschritt zur Vorgänger-Site nicht. Hmmm...

Also schauen wir schnell ins vielversprechende Betriebs-Blog, das aber eigentlich alles andere als ein Blog ist sondern vielmehr eine ganz ordinäre News-Seite, die ausschließlich klassische Launchmeldungen aus dem eigenen Haus bringt, welche man einen Klick weiter auch als Presse RSS-Feed abonnieren kann.

Nee, nee, nee, da hat Düsseldorf diesmal ganz klar gepunktet!

Umso knuffiger dagegen der soeben von Antwerpes gelaunchte Tente Smiles Shop, der mit seinen individuell konfigurierbaren Stuhlrollen eher in die Exiting Commerce Kategorie fällt :-)

Integriertes Online-Marketing für KMUs

Ich habe mich in letzter Zeit am Rande etwas mit lokalem Online-Marketing für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) beschäftigt - ein Feld, das mir bis dato eher fremd war. Dabei ist mir erstmals das Potential dieses Long Tail Marktes so richtig bewusst geworden.
Ich habe schnell festgestellt, dass ein effektiver Webaufritt, Suchmaschinen-Marketing sowie eine gute Auffindbarkeit in kartenbasierten Suchdiensten wie Google Maps die zentralen Komponenten sind.

Und just zu diesem Zeitpunkt kam dann die Meldung, dass Google durch eine Kooperation mit dem Software-Hersteller Intuit genau in dieses Segment vorstoßen will. Geplant ist, ein Rundum-Sorglos-Paket für lokales Online-Marketing zu schnüren - basierend auf der Intuit Software QuickBooks.

Das Clickz Blog kommt nun heute mit einem Report zu dem Thema, der den Nutzen für die anvisierten Unternehmen gut auf den Punkt bringt:

  • Quickly and easily create an online business listing (a very basic site)

  • Ensure their business is properly listed in Google

  • Via Google Maps, provide a satellite image, road map, and driving directions

  • Submit and sell products on Google and Froogle

  • Quickly launch a targeted search advertising campaign

    Wirklich genau das, was Kleinunternehmen brauchen, um handfeste, messbare Resultate durch Online-Marketing zu erzielen. Und das alles mit einer Software, die in den USA bereits von ca. 4 Mio Unternehmen genutzt wird.

    Das Clickz Blog kommt zu folgendem Schluss:
    This landmark alliance could very well bring about a fundamental shift and dramatic growth in search marketing programs.

  • Scholz & Volkmer bringt Google Mashup für Mercedes



    Scholz und Volkmer hat für Mercedes ein Webspecial zur neuen E-Klasse von Mercedes entwickelt. Darin geht es um die bevorstehende Paris - Peking Tour, auf der 33 E-Klasse Modelle mitfahren werden.
    Herzstück der Site ist ein eingebetteter Videomoderator und ein auf Google Maps basierender Explorer, auf dem man die gesamte Strecke in Satelitenbildern erkunden kann.

    S&V beweist damit wieder einmal, dass sie mehr können als schöne Flashinszenierungen und am Puls der Zeit sind. Mir gefällt besonders der Videopresenter - ein Element, dass wir zukünftig wesentlich häufiger auf Websites finden werden. Schön realisiert hat das übrigens auch schon Microsoft für Windows Vista.

    Zur E-Klasse Website

    Blogs in der internen Unternehmenskommunikation?

    Blogs auch als internes Kommunikationsinstrument einzusetzen, ist ein naheligender Gedanke.
    Ecin hat einen Report zu diesem Thema:
    Neue Wege in der internen Kommunikation: Online Blogs im Unternehmen.
    Dazu gibt es eine Checkliste für Chancen und Risiken.

    Buena la Vista, Baby

    Uiuiui, da ist aber einer ordentlich ins Fettnäpfchen getreten! Normalerweise versuche ich ja, diese unsäglichen, selbtreferenziellen Blogger-Diskussionen weder zu verfolgen, noch zu kommentieren. Aber jetzt bin ich zufällig über eine gestolpert - und muss zugeben: Ich kann mich einer gewissen Schadenfreude nicht erwehren.

    Patrick Breitenback aka der Werbeblogger, hat ebendort mit großem Tamtam das "radikal-reduktionistische" Interims-Layout seines neuen Arbeitgebers Buena la Vista angekündigt. Inklusive "wir-machen-auch-ein-Blog-und-wollen-den-konstruktiven-Dialog-etc-pp."

    Nun hat ihn praktisch in Echtzeit einer seiner eigenen Blogleser darauf hingewiesen, das dieses Layout dem der renommierten Topagentur MetaDesign verdammt ähnlich sieht. Genau genommen ist es nahezu identisch. Sowas ist mindestens unglücklich, für eine Agentur aber schon wirklich peinlich. Aber das ist eher noch das kleinere Problem.

    Das größere ist, dass Breitenbach die Geister, die er selbst gerufen hat, nicht mehr los wird. Im Werbeblogger fliegen ihm die hämischen Kommentare nämlich nur so um die Ohren. Es handelt sich dabei um genau die Art von Fall, die der Werbeblogger sonst voller Hohn und mit stets erhobenem Experten-Zeigefinger begleitet: Ein kleiner PR-Gau in der Bloggosphäre.
    Für einen selbsternannten Propheten der Blog-PR, der Krisenkommunikation und des Marketings überhaupt ist das doppelt peinlich. Wirklich bitter. Und er gibt keine sehr gute Figur darin ab, zur Abwechslung mal auf der anderen Seite der Schusslinie zu stehen. Und auch für den neuen Arbeitgeber ging der Schuß komplett nach hinten los - von der Beratungskompetenz gegenüber den Kunden ganz zu schweigen.

    Ich möchte jedenfalls jetzt nicht in seiner Haut stecken.

    Mehr zu dieser Diskussion sicher bald bei Technorati.

    27 September 2006

    Airline startet Social Network



    Das ist gut: Die niederländische Airline KLM hat eine eigene Community gestartet: Der KLM Club China richtet sich explizit an Geschäftsreisende, die häufig in China unterwegs sind. "Find Contacts, see who's travelling, meet your contacts" heißt das Motto.

    Das ist so eine typische Idee, wenn man die als Agentur dem Kunden präsentiert, kommt sofort die Frage: "Ja schön, aber was bringt uns das genau?"
    Ja nun, das ist halt ein toller Service für Eure Kunden. Und was bringt Kundenservice, he? Na also.

    Trotzdem mutig, sowas zu starten. Ich muss sagen, die Reisebranche erarbeitet sich bei mir mehr und mehr den Ruf einer gewissen Innovations- und Experimentierfreude, was Onlinemarketing betrifft.

    Online Verhalten als Indikator für Offline Werbewirkung

    Hitwise hat in einer Studie untersucht, inwieweit durch Erhebung von Online-Daten die Wirkung von Offlinekampagnen gemessen werden kann.

    Beispielsweise kann man anhand der Entwicklung von Suchanfragen bei Google & Co. Rückschlüsse auf die Veränderung der Brand-Awareness ziehen.
    Das Hitwise Blog stellt die Ergebnisse der Studie nun in einer dreiteiligen Serie vor: Internet Usage Data as a Measure of Offline Advertising Effectiveness - (Part 1 of 3)

    Ich kann der methodischen Argumentation zwar nicht durchweg folgen, finde den Ansatz aber interessant. Dies zeigt einmal mehr, dass sich Online vom 'Kanal im Mediamix' immer mehr zur übergeordneten Marketingdisziplin entwickelt. (Hier: Analyse & Planning)

    Online ist die neue Klassik! Bald müssen die Print- und TV-Kollegen ihre Kampagnen nach Vorgaben der Onlineagenturen entwickeln. Und die spektakulären Fusionen, die momentan bei den Online-Agenturen stattfinden, sind der Grundstein für die großen Leadagenturen der Zukunft. Trust me! ;-)


    Agnitas bringt kostenlose Profi-Lösung für E-Mail Marketing

    Agnitas, einer der führenden Dienstleister für E-Mail Marketing, meldet einen mittleren Paukenschlag:
    Mit OpenEMM hat das Unternehmen die nach eigenen Angaben weltweit erste OpenSource Lösung für E-Mail Marketing auf den Markt gebracht. Hierfür musste man bislang recht tief in die Tasche greifen.
    OpenEMM richtet sich vornehmlich an kleine und mittlere Unternehmen und bietet nach Angaben von Agnitas 90 Prozent des Funktionsumfangs der zugrundeliegenden kommerziellen Version der Software.

    Alle weiteren Infos auf der Website von OpenEMM.

    Post vom CEO



    In den vergangenen Tagen geisterte es ja schon durch diverse Blogs: Im Zuge des schon länger in Vorbereitung befindlichen Relaunch von OpenBC, Deutschlands (Europas?) erfolgreichstem Social-Networking Dienst, wird nun auch der Name geändert: Xing wird das Ding also künftig heißen. Die Namensgebung ist insbedsondere der Internationalisierung und der Ausweitung auf neue Zielgruppen geschuldet.
    Heute nun hatte ich wie Millionen andere Mitglieder Post vom OpenBC-CEO persönlich in der Mailbox. Darin kündigt er die anstehenden Änderungen an.

    OpenBC betreibt eine eigene Preview-Site für den Relaunch.

    Und Basic Thinking hat einen Vorort-Report aus Hamburg. In einem Punkt muss ich seinem Bericht allerdings widersprechen: Die Kleiderschränke im Side Hotel in HH sind eindeutig rund ;-)

    Update:
    Die Umbenennung wird ürigens wie wild unter Bloggern diskutiert. Die Nennung des Begriffs Xing in der Bloggospäre hat sich in den letzten Tagen so entwickelt:



    Und hey, wer hätte es gedacht? Tatsächlich entpuppt sich jeder, aber wirklich jeder Blogger urplötzlich als Experte für Markenführung.

    26 September 2006

    Werbewirkung durch Witz

    Dass lustige Werbespots beim Verbraucher gut ankommen, kann jeder aus der eigenen Erfahrung und aus dem persönlichen Umfeld bestätigen. Umstritten ist jedoch die Frage, inwieweit lustige, als sympathish empfundene Webung auch tatsächlich mit der werbenden Marke in Verbindung gebracht wird - mithin also, ob sie auch wirklich wirkt.

    Eine Meta-Studie der FU Berlin ist dieser Frage nun nachgegangen. Und tatsächlich: Witzige TV-Spots wirken besser. Auch was "harte" Faktoren wie die Markenerinnerung anbelangt.

    Weniger neu ist eine weitere Erkenntnis, die ebenfalls zutage kam: In Deutschland ist humorvolle Werbung immer noch unterrepräsentiert - im Vergleich mit angelsächsischen Ländern zum Beispiel. Das wussten wir auch vorher schon ;-)

    25 September 2006

    Das Netz der Zukunft

    Und noch ein Interview. Diesmal die Wirtschaftswoche mit Web-Erfinder Berners-Lee. Darin geht es aber erfrischenderweise mal nicht um das Web der zweiten, sondern um das der dritten Generation.
    Das Web 3.0 wird laut Berners-Lee auf zwei Säulen aufbauen:

    1. "Ambient Intelligence"
    Das allgenwärtige, mobile und ortsbezogene Netz. Gerne auch "pervasive Internet" oder "ubiquitous Internet" gennant.

    2. Das semantische Internet
    Ein intelligentes Netz, dass den Maschinen ermöglicht, Informationen zu 'verstehen' und in Sinnzusammenhänge einzuordnen. Möglich wird dies durch Metainformationen, die Dokumenten mitgegeben werden.

    Was genau das alles heißt und was es konkret bringt steht hier im Interview bei der WiWo

    Tim O'Reilly im ZEIT-Interview

    Ach, herrlich! Da prallen Welten aufeinander. Die ZEIT hat Tim O'Reilly interviewed, den Schöpfer der Web 2.0 Idee, die momentan ja von aller Welt kaputt geredet wird. Da trifft nun amerikanischer Fortschrittsglaube auf deutsche Kultur-Philantropie.

    Das liest sich in den Fragen der ZEIT dann zum Beispiel so:
    (Über das MySpace Phänomen) "Das sind aber Teenager, die nicht darüber nachdenken, und Exhibitionisten. Wir wollen doch über die Leute reden, die wirklich etwas Interessantes beizutragen haben."
    Oder so:
    "Die Leute sollen ihr Handy in der Nacht ausstellen."
    Herrlich selbstentlarvend. Aber schön zu lesen, vor allem auch O'Reillys Antworten.

    Das Interview hier: ZEIT online - Wirtschaft - - - Web 2.0 : Neue Wetten in Silicon Valley

    Via Basic Thinking.

    Update:
    In diesem Zusammenhang empfehle ich übrigens noch den aktuellen Leitartikel beim Themenblog: Raus aus der Komfortzone! Eine Abrechnung mit den notorischen Bedenkenträgern.


    Bessere Conversion durch AJAX-Checkout?



    Das Thema One-Page Check-Out mit AJAX hat uns in letzter Zeit hier in der Agentur immer mal wieder beschäftigt. Dazu erreicht mich nun folgende Hot-News: Das Varien eCommerce Blog zeigt ein Video mit einem Beispiel für einen solchen interaktiven Check-Out Prozess ohne Neuladen der Seiten und berichtet unter Berufung auf einen New York Times Artikel, dass die Abbruchrate bis zu 50 Prozent kleiner sein soll, als in klassischen Checkouts.
    Wow! Diese Zahl ist beeindruckend, wobei sie sicher nicht verallgemeinert werden sollte. Aber die Richtung ist heiß.
    Ich bin gespannt, ob und wo Check-Outs zukünftig auf AJAX-Lösungen umgebaut werden. Dabei sind natürlich auch Sicherheitsaspekte zu berücksichtigen und ggf.Alternativen anzubieten, falls User JavaScript deaktiviert haben.

    23 September 2006

    Ehrung

    public.beta ist gerade zur Nummer 2 der Top10-Blogs von Exiting Commerce gekürt worden. Das freut. Danke!

    China 2.0



    Web 2.0 auf chinesisch. Hier zum Ansehen.

    ViaO'Reilly Radar

    22 September 2006

    eCommerce 2.0: Die heimliche Koalition der Blockierer

    Michael Jung vom e-Commerce Blog hat es in seiner OMD Nachlese schön auf den Punkt gebracht:

    "Web 2.0 - Eigentlich kein Thema auf der OMD. Ich habe von Vertretern der Unternehmen Douglas, Westfalia, Neckermann, Karstadt.de im Gespräch gehört, dass das für diese Unternehmen nicht von der Relevanz ist wie es zur Zeit im Markt gepusht wird. Sie beobachten es aber und werden bei Bedarf handeln. Den sehen sie aber durch die Bank nicht, weil sie gerade dabei sind, ihre Prozesse in den Griff zu bekommen und die Kosten zu senken. Das bringt denen mehr als das Web 2.0"

    Exciting Commerce Guru Jochen Krisch nennt das eine gute Nachricht - und zwar für die Innvovatoren im e-Commerce, seien es Amazon und eBay oder die kleinen Angreifer wie Spreadshirt & Co.

    Ich kenne die Einstellung der großen Multichannel-Anbieter. "Was bringt uns das?" fragt man da, wenn es um neue Ansätze des Verkaufens oder der Kundenbindung geht oder auch gerne: "Macht XY nicht - dann machen wir das auch nicht". Man wiegt sich also in Sicherheit. Die Frage ist nur: Wie lange noch?
    Die großen, etablierten Handelsunternehmen haben in den letzten Jahren vom gingantischen Wachstum des e-Commerce Marktes insgesamt profitiert. Da ist man einfach verwöhnt. Wie von Zauberhand konnten die Online-Verantwortlichen Jahr für Jahr tolles Wachstum vorzeigen. Dass dieses Wachstum zum Teil auch auf Kannibalisierung des stationären Handels beruhte, brauchte da nicht weiter zu kümmern.
    In absehbarer Zeit wird aber eine Sättigungsgrenze im e-Commerce Markt erreicht sein - und dann wird es spannend. Dann wächst von selbst gar nichts mehr weiter. Und dann entbrennt der harte Konkurrenzkampf um Marktanteile.
    Irgendwann wird dann auch einer der Etablierten Dinosaurier in Richtung Web 2.0 vorpreschen. Ganz abgesehen von den Innovatoren, die natürlich weiter angreifen. Und spätestens dann wird das Wettrennen um bessere Konzepte losgehen. Ein simples " Kaufen! - und ansonsten keine lästigen Fragen stellen!" wird dann nicht mehr ausreichen. Zumal die Konsumenten ihren Anspruch auf Transparenz und Teilhabe immer weiter ausdehnen werden.
    Auch die Großen wären also gut damit beraten, sich jetzt schonmal mit einer Weiterentwicklung ihrer Konzepte zu beschäftigen (teilweise tun sie das ja auch schon, wie Otto zum Beispiel. Hier hat man unter anderem schon Produktbewertungen eingeführt, die viele Wettbewerber noch fürchten wie der Teufel das Weihwasser).

    Wer den Anschluss verpasst und zu lange zögert, dem kann es so ähnlich ergehen wie der Musikindustrie vor zwei Jahren. Denn auch im Internet selbst kann man noch rechts überholt werden. Online-Shops, in denen man einfach nur kaufen kann, haben für mich jedenfalls keine große Zukunft. Hier wird momentan noch massenhaft Potential verschenkt.

    21 September 2006

    Online jetzt viertgrößter Werbeträger

    Der Online-Vermarkterkreis im BVDW (OVK) hat heute anlässlich der OMD die aktuelle Prognose für die Entwicklung des Onlinewerbemarktes bekannt gegeben.
    Mit einem geschätzten Werbeumsatz von 1,65 Milliarden für 2006 überholt Online das Radio und rangiert damit auf Platz vier der Werbeträger in Deutschland:



    Mit gut 80% Wachstum hat der Bereich Suchmaschinenmarketing einen besonders hohen Anteil am Gesamtkuchen. So gesehen ist es nur folgerichtig, dass der OVK den Bereich e-Commerce als Haupttreiber des Wachstums identifiziert.



    Weitere Infos beim OVK.

    Catchyoo: Interkative Werbeformen der Zukunft



    Catchyoo Interactive Systems bietet völlig neuartige, interaktive Werbemittel für Aussenwerbung, POS und POI.

    Die Effekte sind wirklich funky und sollen die Werbung selbst zum involvierenden Event machen.

    Weitere Demos hier bei YouTube oder auf der Website von Catchyoo.

    Via De:Bug Blog

    20 September 2006

    Flickr MiniCards von MOO



    Und wieder mal ein tolles Beispile für die Macht der API: MOO ist gerade mit einem neuen Foto Service gestartet. Die Flickr MiniCards im schlanken Visitenkartenformat.

    Über das slicke AJAX-Interface von MOO kann man sich Fotos direkt aus seinem Flickrfeed ziehen, auf das Format der Kärtchen zuschneiden und mit Text auf der Rückseite versehen.

    Regulär kosten 100 Karten 19,99 US-Dollar. Zum Start gibt es für die ersten 10.000 Flickr Pro-User 10 Stück kostenlos, wobei für jede Karte ein Motiv gewählt werden kann. Ich habe gerade bestellt - die 10.000 scheinen noch nicht verbraucht zu sein. Also schnell sein!

    Wieder mal via TechCrunch.

    19 September 2006

    OMD



    Morgen startet in Düsseldorf die OMD, das alljährliche Treffen der deutschen Online-Marketing Branche.
    Der Mediabrief hat einen Leitartikel zum aktuellen Stand der Dinge.

    Ich selbst werde auf der Messe nicht dabei sein, dafür aber heute abend