Die Kunst, gute Online-Briefings zu schreiben
Über Briefings wollte ich hier schon länger mal was schreiben. Nun hat das praktischerweise Gary Stein auf dem Clickz Blog getan:
How to write an Interactive Strategic Brief heisst seine dreiteilige Serie über das Thema.
Stein geht es allerdings nicht um die Wichtigkeit eines Briefings an sich oder um die verschiedenen Formen, die es gibt, sondern um die Reinform, das Strategie-Briefing. Seine Herangehensweise ist stark von Briefings aus der klassischen Werbung geprägt. Das macht aber nichts - denn die Grundmechanismen sind ja identisch: Der zentrale Punkt ist die Problemstellung bei einer Aufgabe, oder, wie er es nennt: Change. Wie ist die Lage heute, wo wollen wir hin, und wie sieht der Weg aus, um das Ziel zu erreichen. So einfach ist das.
Trotzdem wird in der Online-Praxis fast überhaupt nicht gebrieft (mit Ausnahme von Pitches - aber auch hier schwankt die Qualität der Briefings stark). Viele Auftraggeber sind entweder zu faul dazu, ein Briefing zu schreiben, oder sie wissen nicht, wie es geht.


3 Comments:
ohja, gute Briefings sind selten...
Es ist wirklich so: Briefings können - wenn nicht gut gemacht - in den teuren Wald führen. Deswegen haben wir auch den Briefing-Leitfaden aufgelegt.
Autor Jens Jacobsen ist unabhängiger Usability-Experte in München. Er arbeitet als Konzepter für interaktive Medien und als Dozent, berät Firmen zum Thema Benutzerfreundlichkeit und optimiert Arbeitsabläufe in Multimedia-Agenturen.
Das mag schon sein. Nur: Unbezahlte Werbung habe ich hier eher ungern.
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