Video, Virals & Ms. Dewey

Ms. Dewey heisst der neuste Streich an der Embedded-Video Front. Diesmal kommt eine Live-Suche in Form eines Video-Presenters daher. Es wird nicht wirklich klar, wer hinter der Aktion steckt, aber vermutlich ist es Microsoft selbst.
Das Brainwash Blog nimmt die Sache zum Anlass, einen größeren Bogen zu spannen und zu fragen:
Wie aufwändig müssen virale Aktionen heutzutage sein?
Sind solche komplexen Seiten wie “subservient chicken”, “virtual bartender” oder “Ms. Dewey”Anzeichen dafür, dass die Internetgemeinde bald nur noch auf enorm aufwändige Produktionen reagiert? Ist die klassiche E-Card tot - verbreitet sich nur noch, was filmisch inszeniert wird? Sind solche Mammutproduktionen ein Indiz dafür, dass die einfache Idee immer mehr in den Hintergrund tritt?
Gute Frage. Ich würde mal sagen:
Voll integrierte Videoelemente werden sich jedenfalls generell durchsetzen bzw. ein völlig normaler Bestandteil vieler Websites werden. Auch wenn es an manchen Stellen eher weniger Sinn macht, wie zum Beispiel bei Ms. Dewey.
Ansonsten glaube ich aber schon, dass auch andere Ideen das Zeug zur viralen Verbreitung haben. Auch solche, die eher nutzbringenden als unterhaltsamen Charakter haben. Nehmen wir mal Skype als Beispiel. Aber solche Ideen sind in der Regel natürlich auch sehr aufwendig in der Umsetzung. Mit einfachen Mitteln wird es wohl tatsächlich immer schwieriger werden, "Buzz" zu erzeugen.


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