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Handel, Marketing & Medien im Zeitalter von Web 2.0

11 August 2006

What ever happened to Video on Demand?

Ich habe mich schon oft gefragt, warum der Markt für Video on Demand nicht schon längst explodiert. Eigentlich ist das doch eine super Sache für jeden, der über DSL und eine Verbindung zwischen PC und TV-Gerät verfügt. Sei es nun via Grafikkarte oder über einen drahtlosen Streamer als Set-Top Box.
Die Filmwirtschaft scheint das Thema aber ziemlich zu verschlafen und man kann schon kommen sehen, dass das Gejammer bald so groß sein wird, wie vor zwei Jahren im Musik-Biz.

Erst langsam scheint Bewegung in diesen Markt zu kommen. Laut Ecin lag die Anzahl legaler Video-Downloads in 2005 bundesweit gerade mal bei 160.000.

T-Online ist in Sachen VOD aktiv - allerdings kann man dort nur als T-Online Kunde Filme downloaden. Eine blödsinnige Idee, auf die wirklich nur eine Exbehörde kommen kann.

Bei Arcors VOD-Shop ist dagegen schlichtweg die Auswahl zu gering.

Nun scheinen sich die TV-Sender des Themas mehr und mehr selbst anzunehmen. So betreibt Pro7/Sat1 seine eigene VOD-Plattform, auf der hauseigene Filme, Serien und Shows feilgeboten werden. Es war sogar zu vernehmen, dass dort künftig Folgen beliebter Serien bis zu einer Woche vor der TV-Ausstrahlung verfügbar sein sollen. Das ist ja immerhin mal ein Anfang.

Ich warte in der Zwischenzeit weiter auf eine große, gut sortierte Online-Videothek.

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